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Sigstes, dou housdes

„Samsdoch oumd is`s, Wochenend“, raunzt sei Muada und schlagt zam die Händ.

Mit su an Boum, moant`s, waars schou g`schdroufd, wal da Herbertl ganz brav am Canape schloufd.

 

Fräia woars nu niad sieme ganz, dou woar sie schou beim Wirt am Tanz.

Ah da Voda macht a mords Trum G`schies, moant, dass da Bou su lätschad is.

 

Ja is äitz suwos ah a Leb`n, zu unsra Zeit häid`s des niad geb`n.

Alle foan`s tanz`n, die Moila, däi nett`n und der Lalle liegt dou wäi a Schlouftablett`n.

 

 

Er schbringt eine in d` Jeans und rennt asse in d` Nacht, um hoiba Öife wird d` Disco aafg`macht.

 

Aaf a Rotkäppchen schoaf wäi da böse Wolf, schnallda se eine, in sein` Turbogolf,

brennt asse auf`d` Schdrouß wäi in San Francisco, kurz draaf schdäida schou an da Tür vor da Disco.

 

Bereit zur Jagd nouch schoafe Pupp`n druckta se eine in den Technoschupp`n.

Am Tresen schnöll einepresst drei vier Lackern, schou issa bereit zum Weiba a`baggern.

 

Aaf da Tanzfläch`n wind`t se a schoafe Tussie, vo dera mechada gern a Bussi.

Er plärrt ihr zou: “Du daast ma g`foin!“. Und sie vaschdäid , er mächd wos zoin.

 

Sie packt sei Händ, zäigt nen an d` Bar, dou is fian Herbert alles klar.

Er frougt direkt: „Gemma zu mir?“. Und sie vastäid: „Mogst du a Bier?“

 

Sei Hobby, sagta, des waar s` Kegeln, und sie vastäid, hopp, däima – nu wos

unanschdändigs macha. Drauf schreit`s nen a: „ Du geiler Wicht!“

Und haut eahrm mit da Händ in`s G`sicht.

 

Äitz wird da Herbert langsam grante und packt`s am Hois, die blonde Tante.

Sie houdse g`wehrt, houd kratzt und biss`n, d` Security houd`n dann asseg`schmiss`n.

 

Und eine homs`n nemma loun, wos kannt ma dou dem Herbert rou`n?

„Wennst wirklich schoaf bist aaf a G`schbusi, nou souch da hoid a leisere Musi!“